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Auch die Psychologie unterscheidet nicht
mehr zwischen Seele (Gewissen) und Psyche (Gedanken und Gefühle, die
auch als Gemüt bezeichnet werden). In der Bibel sagte Jesus: „Was
ihr sät, werdet ihr ernten.“ Das karmische Gesetz sieht also vor,
dass unrechtschaffene Handlungen, aus Unwissenheit begangen, Folgen
haben für den Gedanken- und Gefühlskörper, der wiederum den
physischen Körper in negativer Weise beeinflusst, was wir
„Krankheit“ nennen. Kranksein heißt ursprünglich „sich von Gott
getrennt wahrnehmen“. Wenn wir jetzt von spiritueller Heilung
sprechen, geht es darum, diesen gesamten Vorgang wieder rückgängig
zu machen. Wir wissen aus der Psychosomatik, dass falsches Denken
und Fühlen die bekannten Körpersymptome hervorrufen. Beschäftigen
wir uns jetzt mit diesen Gedanken und Gefühlen, können wir zwar
bestimmte Erkenntnisse über deren Entstehung erhalten, im Grunde
jedoch energetisieren wir immer wieder dieses psychodynamische
Geschehen durch unsere analysierenden Gedanken und damit verbundenen
Gefühle. Durch die Erkenntnis der vordergründigen Ursache kann zwar
eine vorübergehende Entlastung eintreten, eine grundsätzliche
Heilung wird jedoch nicht herbeigeführt. Die tiefer liegende Ursache
ist die Trennung von Gott, die damit verbundene Trauer und Angst
wird projiziert auf weltliche Verlusterlebnisse. Ähnlich ist es bei
der rein physischen Behandlung, wenn wir versuchen, auf
verschiedenste Weise Körpersymptome zu beseitigen. Die Ursache wird
nicht behoben. Die Ursache von körperlichen und psychischen
Krankheiten ist unser Karma, im psychologischen Sinn könnten wir
sagen: unsere Psychodynamik. Das Karma entstand in früheren Leben
oder auch im jetzigen Leben und erzeugt als Energie-Körper eine
bunte Aura um unseren physischen Körper. Liegt unser Schicksal, also
unsere Psychodynamik, wie ein Programm in unseren Chakren, so wirken
diese wie Prismen, die die aufsteigende Kundalini-Energie in
farbiges Licht brechen. Hellsichtige Menschen können in der Aura die
Psychodynamik von Menschen erkennen und physische Krankheiten vor
ihrer Entstehung bereits in der Aura diagnostizieren.
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